das war das Dockville!
So, ich habe mal meine 154 Fotos durchgegangen und die besten bei Flickr hochgeladen. Alle Fotos sind im Set Dockville 2008 zu finden. Meine persönlichen Top 7 Fotos baue ich mal zwischen den Text, zur Auflockerung.
Ausserdem will ich mal schreiben wie mir das Wochenende gefallen hat und welches die besten Bands waren… Am Freitag bin ich fast direkt von der Arbeit aus nach Wilhelmsburg rausgefahren. Es hatte kurz vorher geregnet wodurch mich einige Schlammstellen als Hindernis im Eingangsbereich begrüßten. (Die wurden dann mit Stroh am 2. Tag überdeckt.)
Als erstes bin ich mit Bambi und Jo durch die Kunst und durch das Dockville zur Waldbühne rüber und haben und die Elefants angeschaut. Eine durchschnittliche Indieband, konnte man sich gut angucken.
Dann gings erstmal zurück ins Dockville. Das kleine Dorf bestand aus einer Westernstadt ähnlichen Häuserzeile und einem Dj der den Dorfplatz zur Tanzfläche gemacht hat. Durch das übersichtliche Gelände, die Kunstinstallationen, das Dockville und die relativ kleinen Bühnen war eine sehr entspannte Atmosphäre auf dem Festival. Das Wetter war auch das ganze Wochenende hervorragend.. also keine weiteren Matschprobleme.
Dann gings weiter mit “Ja, Panik” aus Östereich nach denen wir zu Juri Gargarin auf der Waldbühne gewechselt sind. Das waren zwei Jungs an Synthezisern/Sampleautomaten die dahinter rumhopsten wie Scooter. Aber die Elektromukke war durchaus gut! Danach kam der ersehnte Auftritt von “Alexander Markus”. Herrlich trashig und die Leute sind richtig abgegangen. Mit Crowd-Surfing! Danach habe ich noch ein wenig Johnossi und den Headliner Tomte gesehen. Nach ein wenig abzappeln zu Dj Phono gings per Shuttle und S-Bahn back home.
Am zweiten Tag habe ich mich passend zur Frank Spilker Gruppe auf Gelände begeben. Jo meinte das der super wäre. War er auch. Danach kurz rüber zur Waldbühne bissel Hardcore Punk reinziehen um wieder Those Dancing Days zurück zu gehen. Zwischendurch natürlich immer mal rumlungern auf dem Gelände.
Die Dancing Days waren eine entzückende Frauenband… leider gings der Sängerin nicht so super. Die “1000 Robota” danach waren wie erwartet nervig. Superpunk haben wir uns dann zwecks billig Bier trinken vom Deich aus angeschaut, aber ich war positiv überrascht. Zu Dúné sind wir dann wieder vor die Bühne um sich schonmal für Deichkind warm zu machen…
Von den Headlinern waren die Deichkinder wohl am besten, denn die Deichkinder haben bei ihrem Heimspiel alles gegeben inklusive Zitze & Monsterbierdusche.
Die neuen Songs sind zwar nicht grad der Hammer aber die ‘Klassiker’ gehen einfach gut ab. Als I-Tüpfelchen kam zu ‘Prost’ noch das Bo auf die Bühne. Wir haben etwas weiter hinten gefeiert, was aber Stimmungsmäßig auf einem kleinen Festival kein Problem ist. Da feiert ja quasi das ganze Publikum.
Am Sonntag hab ich zugesehen für Jim Pansen wieder vor der kleinen Bühne zu stehen. Der Auftritt hat Spass gemacht inkl. abgefahrenen Coverversionen (“sexueller Pansen”) und seinen eigenen Tracks.
Dann hab ich nochmal das Gelände erforscht und noch ein wenig Kunst geguckt. Der letzte Tag ging insgesamt enwas entspannter voran. Die Vor-Headliner The Ting Tings haben mir sehr gut gefallen. Echt coole zwei Personen Band.
Zum Abschluss des Festivals haben die Fetten Brote ein komplettes Konzert abgeliefert.
Die Brote haben mit jede Menge Musikern auf der Bühne ihre Songs fast alle anders als auf Platte interpretiert… sehr geil! Sie haben erst gut mit schnelleren Nummern losgelegt dann einen fantastischen ruhigen Teil gebracht. Zum Abschluss gabe es natürlich noch ‘Jein’ und ‘Schwule Mädchen’ und als Sonderzugabe noch ‘Hamborger Veermaster’... die habens einfach drauf!
mein persönliches Ranking:
Headliner
1. Deichkind
2. Fettes Brot
Pre-Headliner
1. Alexander Markus
2. The Ting Tings
Nachmittags-Highlights
1. Jim Pansen
2. Frank Spilker Gruppe
3. Those Dancing Days












